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Wir von Cityboarding haben den HQ Matrixx II ausfürlich getestet.

Den HQ Matixx II in 15m² haben wir von Cityboarding ausführlich bei ca. 10 bis 20 Knoten auf dem Tempelhofer Feld beim Kitelandboarding getestet.

Einsatzgebiet:

 

Der HQ Matrixx II ist dank seiner Closed Cell Konstruktion für den Einsatz auf Wasser, Land und Schnee geeignet. Also ganz klar ein Kite für alle Einsatzgebiete. Dank seiner sehr guten Sprungeigenschaften ist er nicht für blutige Anfänger geeignet.

Erster Eindruck:

 

Wie von HQ Powerkites gewohnt, ist auch der Matrixx 2 sehr gut verarbeitet. Die Nähte sind sauber vernäht. Die Anknüpfpunkte und auch die inneren Kammerdurchgänge sind an den wichtigen Stellen verstärkt. Auffällig sind die sehr dünnen Waagleinen mit denen der Luftwiederstand im Vergleich zum Vorgänger verringert werden konnte. Die gesamte Wage sieht sehr aufgeräumt und überschaubar aus und das, trotz der Größe des Matrixx 2.

Für mich eine der wichtigsten Neuerungen ist das sehr geringe Gewicht und Packmaß. Das neue Tuch ist super leicht und sehr dünn. Die Haltbarkeit soll darunter nicht gelitten haben.

Der Chickenloop ist vom Tubekite HQ Ignition übernommen. Ein gutes ausgereiftes System.

Die Frontleinen drehen sich mit Hilfe eines Swivels selbstständig aus.

Als Adjuster wird ein einfach einzustellender Clamcleat verwendet.

 

Start:

Den Kite habe ich wie in der Anleitung beschrieben noch im Rucksack gelassen und erst mal die Bar abgewickelt und die Bremse mit dem Chickenloop mit dem Groundstick im Boden verankert. Erst dann den Kite in der Powerzone ausgepackt. Bei den Windverhältnissen hat sich das Tuch schnell durch die 4 mit Mesh Gewebe gesicherten Lufteinlässen mit ausreichend Luft gefüllt. Safetyleash angelegt, Chickenloop im Trapez eingehakt und mit Chickendick gesichert. Bremse in die Handgenommen, umgeschaut und in der Powerzone gestartet. Kite ist wunderbar gestartet. Die Tips waren noch nicht ganz gefüllt, aber nach kurzen anpowern an der Bar waren auch diese vollständig gefüllt. Alle Starts in dem von HQ angegebenen Windbereich fand ich in der Powerzone angenehm und gut beherschbar.

Fliegen:

Weil der Kite nicht so extrem gesteckt ist wie seine direkten Konkurrenten steht er einfach Bockstabil am Himmel. Auch wenn eine kurze heftige Böe ihn erfasst gleitet er nach dieser einfach wieder ins Windfenster ohne dass man Angst wegen eines Frontstalls haben müsste. Die Tipps klappen auch nicht ein.

Für einen 15m² Kite ist die Drehgeschwindigkeit besser als erwartet. Der Druckpunkt an der Bar ist sehr leicht, wie auch die Lenkkräfte. Stunden langem Genießen steht nichts im Wege.

Depower:

 

Bei den Testverhältnissen brauchte ich den Adjuster nicht zu ziehen (volle Power), der Barweg alleine reichte (bin sonst ein fleißiger Benutzer des Adjusters).

Ergänzung:

Mittlerweile war ich nun schon einige male mit dem der HQ Matixx II bei verschiedenen Bedingungen unterwegs und habe die leichte und genau Verstellbarkeit des Adjusters über den Clamcleat lieben gelernt.

Den Druckbereich kann so genau für jeden Windbereich nach justiert werden.

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Springen:

Du liebst über den Anderen zu schweben und die Aussicht eine Weile zu genießen, dann ist hast Du hier den richtigen Kite. Nichts für jemanden mit Höhenangst. Für kleinere Sprünge braucht man nur an der Bar zu ziehen.

Sicherheit:

 

Als Kitelehrer kann ich nur Kites gebrauchen, die ein sicheres und unkompliziertes Auslösesystem bieten. Diese bietet der HQ Matrixx2. Das Quickrelease ist von allen Seiten zu erreichen und lässt sich auch unter Druck sehr leicht auslösen. Habe dieses noch an einem anderen Tag ausprobiert, an dem wir fast 30kn hatten (nur für diesen Test, nicht zum Fliegen!!). Die Bar rutscht dann dem Kite entgegen und dieser weht an einer Frontline drucklos aus. Der Kite legt sich der Länge nach auf den Boden.

Nach dem sehr einfachen einhändig funktionierenden wieder Zusammenbau des Quick Release Systems war ich etwas skeptisch ob ich den Kite auch einfach wieder starten kann.

Erster Versuche klappte sofort. Also noch einmal, ich musste den Kite nur über die Bremse drehen und auch der zweite Versuch funktionierte.

Die Matrixx2 bietet ein sicheres wiederstart fähiges Safetysystem.

 

Ergänzung:

Das Notauslösen konnte ich nun auch mal auf dem Wasser testen. Nach dem Auslösen mit dem sehr leichtgängigen Quickrelease weht der Kite der Länge nach wie gehabt aus. Auf dem Wasser braucht er ein kleinen Moment um sich zu drehen und bleibt dann ohne Druck schön auf dem Wasser liegen. Alles fühlt sich Sicher und Kontrolliert an.

Das Zusammenbauen der Safety und wieder Starten ging ganz einfach.

 

Landen:

Den Kite habe ich mit gezogenen Schwimmern sehr kontrolliert landen können. Sonst kann auch die Bremse benutzt werden oder einfach, gerade bei auffrischendem Wind, notausgelöst werden.

Zusammenfassungt:

 

Haben wir nun die eierlegende Woll-Milch Sau gefunden? Fast. Für den extremen Leichtwindeinsatz ist der Ozone Chono und der Flysurfer Speed4 noch einen Ticken besser.

Der Preis der HQ Matrixx II ist im Vergleich unschlagbar günstig.

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